Jutta*Judita Dana

„Dance & Spirit“: spiritueller FrauenKreisTanz – W36

 

Da ich meine Erfahrungen & Gedanken gerne in schriftlicher Form ausdrücke, habe ich auch zum Thema „Tanzen“ ein Gedicht geschrieben:

Das Lied vom Tanzen

Ich tanz´ mit meiner Sehnsucht durch die Nacht,
die Schritte gehen wild, dann wieder sacht.
Die Nacht – so tief, das Dunkel hüllt mich ein,
Musik erklingt, hell flackert Kerzenschein.
So tanz´ ich mit der Sehnsucht durch die Nacht,
erspür´ das Leben, das sie mir gebracht.

Ich tanz´ mit meiner Sehnsucht durch den Tag.
Mein Herz, sag: geht nicht schneller nun dein Schlag?
Der Morgen strahlt, der Mittag singt – so hell!
Ich dreh´ mich, schwungvoll komm´ ich von der Stell´.
So tanz´ ich mit der Sehnsucht durch den Tag,
spür´ Freude und das Leben, das mich mag.

Ich tanz´ mit meiner Sehnsucht durch die Welt,
bei Tag, bei Nacht und unter´m Sternenzelt.
Das ganze Universum tanzt – ich mit!
Es trägt der Kreis, doch setz´ ich selbst den Schritt.
So tanz´ ich mit der Sehnsucht durch die Welt,
und mittanzen soll jede, der´s gefällt!

Jutta, 17.3.2oo8

Die Tänze, die ich bei Uta Köck gelernt habe, sind z.T. traditionelle FolkloreTänze und alte Reigen, doch auch neue BachBlütenTänze sowie spirituelle FrauenTänze, meditative KreisTänze und Tänze heimatloser Völker (Roma, Juden); sie erzählen von Liebe & Sehnsucht, von Freude und Trauer, von Heilung und Weisheit, von Feuer und Wasser, von Himmel und Erde. Und in genau diese „große Ordnung“ stellen sie uns auch wieder hinein und können uns mit der Natur, den Elementen und dem Universum verbinden – und natürlich auch mit uns selbst und miteinander!

Heide Göttner–Abendroth schreibt in „Die tanzende Göttin – Prinzipien einer matriarchalen Ästhetik“: „Ein Hauptmerkmal aller matriarchalen Kulte ist der Tanz. Der Tanz war dabei nicht nur ausdrucksvolles Gebet, er war zugleich die wichtigste magische Praktik überhaupt. Er ist die älteste und elementarste Form der religiösen Äußerung, er ist Magie als getanztes Ritual. Aus ihm entwickelte sich jede andere Ausdrucksform, die wir uns heute ´Kunst´ zu nennen angewöhnt haben.“

Der Kreis- und SpiritualTanz auf der Erde war (und ist!) ein AbBild der Kreise und Spiralen am Himmel und somit direkter AusDruck der erfahrenen & gelebten sowohl kosmischen als auch körperlichen Verbundenheit unserer Ahn*inn*en.

  • oft stammen die Melodien aus dem (Süd-)Osten Europas, da im orthodoxen Christentum das Tanzen auf den VorPlätzen der Kirchen nicht unterbunden wurde
  • oft sind die Choreographien sehr alt und bewirken Erfahrungen im Körper, die mit Worten nicht zu erreichen sind (und waren auch dafür gedacht)
  • es geht hier weniger um persönlichen Ausdruck oder irgendeine VorFührung, sondern – vielleicht vergleichbar mit „healingsongs“ – um ein Tun für sich selbst in der Energie des Kreises, und somit auch um ein Tun für den Kreis und für die Welt:

Tanzkreise sind Friedenskreise
Fördern die Gemeinschaft
Beflügeln die Sinne
Stärken den Leib
und entspannen die Seele

Uta Köck

Heute baue ich KreisTänze in meine diversen FrauenKreise und Rituale ein, und ein (Gebutstags) Fest ohne sie kann ich mir gar nicht mehr vorstellen!

Dazu gibt es natürlich immer eine passende, schöne Mitte, um die getanzt wird.

Ich habe das „SchnupperWochenEnde“ im WaldViertel und den AusBIldungs-LehrGang 2oo7/o8 besucht und dabei – noch ohne all das zu wissen – in diesen FrauenKreisTänzen ganz wichtige und tiefe Erfahrungen machen dürfen:

  • als „KopfFrau“ „wortlos“ in den Körper zu kommen
  • in eine FrauenReihe gestellt und von ihr (mit-) getragen zu werden – quasi „stellvertretend“, weil diese AhninnenKette in der Familie oft zu viele Knoten hat, sodass die Energie nicht mehr gut fließen kann
  • Verbundenheit, Stärkung & Freude unter Frauen zu erfahren – im Kreis mit denen, „die schön sind und klingeln“!

Ich freue mich sehr darauf, beim „Festival der Weiblichkeit“ nun auch anderen Frauen in tanzenden Kreisen diesen Zugang zu ihrer Kraft & Würde erfahrbar machen zu dürfen!

Jutta*Judita Dana

Bitte mitbringen:

  • Kleidung, in der Ihr Euch schön, leicht und beschwingt fühlen & bewegen könnt
  • ein Symbol für Weiblichkeit oder einen persönlichen KraftGegenstand für die Mitte
  • eine WasserFlasche

 

Dieser Workshop ist für Frauen und Mädchen ab 12 Jahren.

Gruppengröße:    min. 7 Frauen / Mädchen

 

Termin:               Montag          12. Oktober 2015            17 – 20 Uhr

Gebühr:              EUR 28,- (Frauen)

                            EUR 21,- (Mädchen 15 – 18 Jahre)

                            EUR 14,- (Mädchen 12 – 14 Jahre)